Die ultimative Anleitung für erstklassiges E-Mail Marketing

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Welcher Kommunikationskanal generiert den meisten Umsatz im Internet?

Richtig. E-Mail Marketing!

Allerdings wurden einige Mythen verbreitet, die es einigen Unternehmen richtig schwer machen davon zu profitieren.

Wie zum Beispiel die Lüge, dass die Betreffzeile darüber entscheidet, ob eine E-Mail geöffnet wird.

Oder wie lang eine E-Mail sein sollte.

Nun, dieser Artikel löst diese Mythen auf & zeigt Ihnen ein paar klare Schritte, die Sie machen können, um Ihre Kundengewinnung mit Hilfe von E-Mail Marketing zu maximieren.

Die Rolle von E-Mail Marketing

Womöglich kennen Sie ja bereits die „7 Kontakte Regel“.

Die „7 Kontakte Regel“ besagt, dass Sie im Durchschnitt 7 Kontaktpunkte mit potenziellen Kunden mache müssen, um diesen als Kunden zu gewinnen. (twittern)

Es gibt Ausnahmen zu dieser Regel.

Es kommt vor, dass viele nach dem ersten Kontakt kaufen und die meisten auch nach dem 100sten Kontakt keine Kaufbereitschaft zeigen.

Aber wir bleiben bei der Regel. Und darauf sollten Sie auch Ihr Marketing aufbauen.

Stellt sich also die Frage…

Wie schafft man es 7 Kontaktpunkte mit dem potenziellen Kunden zu organisieren?

Nun, genau das würde ich als primäre Rolle von E-Mail Marketing bezeichnen.

Unabhängig davon ob Sie Kundengewinnung für Ihre eigenen Produkte & Dienstleistungen betreiben oder mit Affiliate Marketing Umsatz generieren wollen.

Diverse Studien haben auch ergeben, dass dieser Kanal deutlich mehr ROI generiert als wie andere Mechanismen.

email marketing

Aber Sie sollten sich nicht damit zufrieden geben, dass Sie mit E-Mails an Ihre Leads einen Kontaktpunkt machen.

Denn E-Mails sind eine Art Brücken.

Das heißt es ist ein Kontaktpunkt, der zu einem weiteren Kontaktpunkt führen kann (und auch sollte.)

Aus diesem Grund sollten Sie in Ihren E-Mails immer Links einbauen.

Zu Ihrer Webseite, Landing Page oder Social Media Profilen.

Was genau Sie mit E-Mails machen sollten, schauen wir uns im Laufe des Artikels genauer an.

Doch zuerst befassen wir uns mit den 2 Arten von E-Mail Marketing…

Kampagnen und Newsletter

Da es 2 verschieden Einsatzmöglichkeiten für E-Mail Marketing gibt, tun sich viele Unternehmer schwer die richtige Wahl zu treffen.

Oder die richtige Rolle zu erkennen.

Deshalb hier eine einfache Erklärung.

Kampagnen = vorgeschriebene E-Mails, die in einer vorgegeben Sequenz automatisiert an eine vordefinierte Gruppe der Leads ausgesendet wird. Auch bekannt als Autoresponder.

Newsletter = E-Mails, die man schreibt und sofort an die Liste (oder Teil der Liste) versendet. Auch bekannt als Broadcast.

kampagne newsletter
Kampagnen & Newsletter in Klick-Tipp

Wo setzt man also Kampagnen ein & wo setzt man Newsletter ein?

Ganz einfach…

Sie sollten eine vordefinierte Kampagne haben, die neue Leads über einen gewissen Zeitraum begleitet.

Das kann 1 Monat sein, ein halbes Jahr oder mehrere Jahre.

Die Dauer ist im ersten Schritt zweitrangig.

Wichtig ist, dass Sie eine interne Regelung haben, was automatisierte Kampagnen angeht.

beispiel-autoresponder
Beispiel vom Einsatz einer Kampagne in der Praxis (von Scott Hurtado)

Diese sollten am besten so angelegt werden, dass die neuen Leads das richtige Bild & Image von Ihrem Unternehmen bekommen.

Und gleichzeitig durch Ihre relevante Produktpalette geführt werden.

Newsletter sollten Sie dann verschicken, wenn Sie aktuelle Aktionen haben. Aktuelle Informationen oder Hinweise sind ebenfalls dafür geeignet.

In Prozent aufgeteilt würde ich sagen…

80% Kampagnen, 20% Newsletter.

Wie oft sollte man seine E-Mail-Liste anschreiben?

Ich könnte jetzt sehr politisch korrekt werden & Ihnen sagen, dass das von Ihrer Zielgruppe abhängig ist & von der Rolle Ihres Unternehmens.

Aber das wäre irreführend.

Tests haben ganz klar ergeben, dass der meiste Umsatz von Unternehmen generiert werden, die ihre E-Mail-Listen täglich anschreiben.

„Aber sind das nicht viel zu viele E-Mails?“

werbeanzeigen am tag
Ausschnitt aus einem Artikel der New York Times

Nun, wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Person täglich mit mindestens 5.000 Werbemeldungen konfrontiert ist, spielt Regelmäßigkeit eine Rolle.

Und wenn Sie E-Mail Marketing richtig machen, nimmt Ihr potenzieller Kunden es nicht als klassische Werbung wahr.

Weil es das nämlich auch nicht ist.

Gleich mehr dazu…

E-Mail Marketing Software, die für Ihr Business geeignet ist

Eine Frage, die sehr oft kommt ist…

„Emanuel, welche Software empfiehlst du?“

Ich muss dazu sagen, dass ich beinahe jede E-Mail Marketing Lösung da draußen getestet habe.

Hier sind 3 solide Anbieter, bei denen Sie nichts falsch machen können:

Klick-Tipp

klick-tipp

Klick-Tipp ist meiner Meinung nach des beste Anbieter für E-Mail Marketing im deutschsprachigen Raum.

Bester deshalb, weil es einfach zu nutzen ist & nur über wenige Limitierungen verfügt.

Ich nutze es seit Jahren für diverse Projekte.

Außerdem bin ich immer wieder positiv überrascht von Innovationen, die immer wieder eingebaut werden & das Arbeiten erleichtern.

Drip

drip

Von den Machern von LeadPages.

Drip ist eine sehr attraktive Plattform, auf die ich auch immer wieder zurückgreife.

Kein anderer Anbieter setzt den Fokus so stark auf personalisierte Marketing-Automation.

Das Interface ist nebenbei bemerkt äußerst attraktiv & einfach zu nutzen.

GetResponse

getresponse

Das ist schon ein alter Hase am Markt.

Aber er hat nie aufgehört ständig solide Performance abzuliefern.

Was mir bei GetResponse sehr gut gefällt, ist die einfache Nutzung, die schnelle Installation & eine breite Auswahl an Vorlagen.

Obwohl ich aktuell nur wenige Projekte mehr mit GetResponse abwickle, kann ich es jedem, der eine kleineres Budget hat, empfehlen, denn es ist ist preislich günstiger als die anderen.

Wie Sie die perfekte E-Mail-Serie aufsetzen

Es gibt viele Arten, um eine E-Mail-Serie richtig aufzusetzen und unendlich viele, um sie falsch aufzusetzen.

Dieser Artikel soll aber praxistauglich sein, deshalb hier die – meiner Meinung nach – beste Art eine E-Mail-Serie richtig aufzusetzen.

verkauf emotion ratio

Verkauf funktioniert über 2 Ebenen: Emotionen & Ratio/Logik.

Planen Sie Ihre E-Mails in folgender Reihenfolge (unabhängig von der Anzahl).

Sollten Sie Ihr Marketing an eine Online Marketing Agentur auslagern, können Sie darauf achten, dass eine ähnliche Struktur eingehalten wird.

Schritt #1: Nutzen

Sprechen Sie im ersten Schritt den Nutzen dessen an, worauf Sie Ihre Leads zum Klicken animieren möchten.

Das ist entweder das gewünschte Ergebnis Ihrer Zielgruppe.

Oder die Lösung für ein Problem bzw. Herausforderung.

Dadurch, dass Sie den Nutzen kommunizieren, sprechen Sie die Emotion an, die eine Lösung auf ein bestimmtes Problem wünscht.

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Beispiel einer Nutzen-basierten E-Mail

Schritt #2: Logik

Da die Nutzen-Kommunikation nicht sofort alle Ihre Leads überzeugen wird, sollten Sie mit logischen Argumente weitermachen.

Geben Sie Ihren potenziellen Kunden logische Argumente, warum das, was Sie in der E-Mail anbieten rational sinn macht.

logik-email
Beispiel einer Logik-basierten E-Mail (Bonus-Geschenke eignen sich bestens dafür)

Das kann eine Garantie sein.

Social Proof.

Oder Eigenschaften Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung.

Schritt #3: Angst

Nutzen & Logik sind zwar effektiv, aber nicht so effektiv wie Angst.

Deshalb sollten Sie im letzten Schritt mit Angst & Verknappung arbeiten.

Dafür gibt es 2 Möglichkeiten…

Limit: Sie lassen den potenziellen Kunden wissen, dass Ihr Angebot nur limitiert verfügbar ist. Ob zeitlich oder Stückzahl ist sekundär.

Oder…

Ultimatum: Falls sich Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung nicht in dem Sinne limitieren lässt, können Sie Ihren potenziellen Kunden ein Ultimatum stellen. Zum Beispiel: „Das ist das letzte Mal, dass ich mit Ihnen darüber spreche.“

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Beispiel einer Angst-basierten E-Mail

Diese 2 Optionen sind äußerst wirksam. Besonders die letztere.

Anzahl der E-Mails in einer E-Mail-Serie

Sie müssen entscheiden wie viele E-Mails Sie in einer Serie einbauen wollen und den 3 Kategorien unterordnen.

Eine 3-teilige Serie wäre 1x Nutzen, 1x Logik & 1x Angst.

Sie können aber auch 3x Nutzen, 2x Logic & 1x Angst machen.

Die Anzahl ist nicht so wichtig, wie die Sequenz selbst, aber stellen Sie sich, dass diese im Rahmen des Hausverstandes richtig gewählt wird.

Wie Sie die perfekte E-Mail verfassen

Die perfekte E-Mail besteht aus ein paar wichtigen Elementen.

Wenn Sie ständig darauf achten, diese Elemente so effektiv wie möglich nutzen, haben Sie eine gute Basis.

Absender

Es ist witzig…

Wenn Sie Ihre E-Mails lesen achten Sie primär auf den Absender und erst dann auf die Betreffzeile.

Und doch machen viele Unternehmen den Fehler, dass sie denken, dass die Betreffzeile darüber entscheidet ob ihre E-Mails gelesen & geklickt werden.

email-absender

Die Wahrheit ist, dass der Absender eine viel größere Rolle spielt.

Sollten Sie immer langweilige Werbemails aussenden, rechnen Sie bitte nicht damit, dass Ihre Zahlen sich verbessern.

Wenn Sie aber dauerhaft Ihren Kunden wertvollen Nutzen stiften, nimmt der Kunde Sie in seine Favoriten auf & liest Ihre E-Mails.

Betreffzeile

Die einzige Aufgabe der Betreffzeile ist es, den Leser anzuregen die E-Mail zu öffnen.

Nicht zu klicken.

Nicht zu kaufen.

Nur zu Öffnen.

Denken Sie daran, wenn Sie Ihre Betreffzeilen schreiben. Versuchen Sie bloß nicht über Betreffzeilen zu verkaufen, denn das tötet Ihre Öffnungsrate.

Was Sie auch immer tun sollten: Testen Sie in jeder E-Mail 2 verschiedene Betreffzeilen.

email splitttest

Mit professioneller E-Mail Marketing Software wie Klick-Tipp können Sie einstellen, dass 2 verschiedene Betreffzeilen an 10% der Liste gehen.

Die Betreffzeile, die nach 1 Stunde die meisten Öffnungen generiert, geht an die restlichen 90%.

Dadurch maximieren Sie Ihre Öffnungsrate.

Inhalt

Beim Inhalt geht es um ein einziges Ziel.

Das Klicken auf einen Link so schmackhaft wie möglich zu machen.

Die Frage ist…

Wie schafft man es, Menschen dazu zu bewegen einen Link zu klicken?

Nun, es gibt eine einfache Regel dafür.

Der Inhalt einer E-Mail sollte wie der Rock einer Frau sein. Kurz genug, um Aufmerksamkeit zu erregen, aber lang genug, um die Details zu verhüllen. (twittern)

Wenn Sie sich an diese Regel halten können Sie nichts falsch machen.

Das heißt Ihre E-Mails können nur 20 Wörter lang sein. Aber auch 1.500 Wörter. Je nach dem, was unter dieser Regel sinn macht.

Fazit

Wie Sie sehen ist E-Mail Marketing keine Kunst, sondern eine Wissenschaft.

Und wenn man die Regeln dieser Wissenschaft kennt, fällt es einem leichter so zu navigieren, dass am Ende mehr Profit dabei herauskommt.

Jetzt sind Sie dran.

Wählen Sie den besten Tipp aus diesem Artikel aus & setzen Sie ihn um. Machen Sie dann mit den anderen Tipps so weiter.

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